Wolf Brüning

Interaction Design, eCommerce, Fotografie & ich


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Hafenrunde

Am Wochenende haben Steffie und ich das grandiose Wetter für einen kleinen Ausflug zum Hafen genutzt. Und da man mit dem HVV-Ticket einfach die Personenfähren nutzen kann, haben wir auf eine teure Hafenrundfahrt verzichtet und einfach von den Landungsbrücken aus die Linie 62 nach Finkenwerder genommen und sind dann auf dem Rückweg am Sandtorkai ausgestiegen.

Wirklich schön war es aus fotografischer Sicht, dass die Hafenanlagen wunderbar im Gegenlicht zu sehen waren. Hier möchte ich einige der entstandenen Bilder mit euch teilen:

Hamburger Hafen (4)

Hamburger Hafen (21)

Hamburger Hafen (33)

Hamburger Hafen (44) - Blohm & Voss

Hamburger Hafen (53)

Auf Flickr gibt es alle 55 Bilder aus der Serie.


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100-400mm (ein neues Spielzeug)

Ende letzten Jahres hatte ich in einem vorangegangenen Blogbeitrag darüber sinniert, welche Teleobjekiv ich mir denn zulegen sollte. Praktischerweise meldete sich darauf ein guter Freund und bot mir sein Canon EF 100-400mm 1:4-1:5.6 L (eines der Objektive aus meiner Liste) zu einem vernünftigen Preis zum Kauf an. Aktuell konnte ich es schon mal zum Testen an meine 5D schrauben.

Hier einige Bilder, die ich gestern Abend und heute Vormittag geschossen habe:

Teleobjektiv-Experimente (1)

Teleobjektiv-Experimente (2)

Teleobjektiv-Experimente (3)

Die Qualität überzeugt mich schon, es ist bei allen Brennweiten sehr scharf und 400mm sind einfach mal ne krasse Reichweite verglichen mit meinem bisherigen Maximum von 100mm. Nur an das Gewicht und den ungewöhnlichen Zoom (Sicherung aufdrehen und dann einfach langziehen) muss man sich erst einmal gewöhnen. Aber ich glaub ich behalt es ;o)


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Die Gretchenfrage (wie halt ich’s mit dem Tele…?)

Das Weihnachtsfest naht und so bin ich nach langer Überlegung mit mir übereingekommen, dass ich mir selbst in diesem Jahr endlich ein Teleobjektiv gönnen möchte. Mein bisheriges Linsen-Portfolio deckt den Brennweitenbereich von 20-100mm zum Teil mehrfach ab, darüber hinausgehend habe ich allerdings nichts. Ein Teleloch sozusagen, das mich schon in vielerlei Situation gestört hat, zum Beispiel bei weit entfernt liegenden Objekten, wie im Zoo, aber auch in Situationen, in denen z.B. die räumliche Tiefenwirkung möglichst reduziert werden soll. Auch schöne, verzerrungsfreie Portraits vor butterweichem Hintergrund lassen sich natürlich gut per Tele realisieren.

Nach nun mittlerweile schon monatelangen Überlegungen schwanke ich zwischen drei Linsen, die ich recht interessant finde. Nur wirklich entscheiden kann ich mich nicht und daher schreibe ich diesen Blogbeitrag, um vielleicht noch die ein oder andere externe Meinung in meine Überlegung mit einfließen zu lassen.

Bevor ich zu den Objektiven meines Interesses komme, kurz ein Abriss darüber, was ich wahrscheinlich hauptsächlich mit diesen Linsen vorhabe: Natürlich möchte ich sie möglichst flexibel einsetzen, dennoch wird ein starker Fokus auf Portrait-, Architektur und Streetfotografie liegen. Ansonsten vielleicht mal Tiere im Zoo. Sportfotografie eher nicht. Eine möglichst große Blende ist daher gar nicht so wichtig, dafür achte ich sehr auf die Bildqualität. Das Objektiv wird auf einer Vollformat-DSLR eingesetzt, aktuell einer Canon EOS 5D und sollte auch mit der Auflösung einer Nachfolgekamera der gleichen Klasse gute Ergebnisse liefern.

Und hier sind meine Kandidaten (ich nehme aber auch gerne andere Vorschläge entgegen):

Die „billige“ Lösung — Sigma 120-400mm 1:4.5-1:5.6 DG


Über dieses Objektiv bin ich eher zufällig gestolpert, da es auf Amazon doch recht gut bewertet ist. Allerdings scheint es doch einige Macken zu haben, insbesondere mit dem Bildstabilisator (lange Anlaufzeit, zitterndes Sucherbild). Auch soll die Qualität nicht ganz so perfekt sein, wie bei den anderen beiden Kandidaten. Für das Objektiv spricht auf jeden Fall der Preis, knapp unter 800 € ist doch etwas angenehmer für eine Linse, die man dann vielleicht doch nicht so oft benötigt. Aber anderseits wenn es mir von der Bedienung und der Qualität keinen Spass macht sind auch die 800 € letztendlich vergebens ausgegeben. (Amazon-Link)

Die flexible Lösung — Canon EF 100-400mm L 1:4.5-1:5.6 IS


Dieses Objektiv habe ich schon am längsten auf meiner Liste, ein schöner Bolide aus Canons L-Serie mit großem Brennweitenbereich und Bildstabilisator mit einem Preis von knapp 1.300 €. Bisher eigentlich mein Favorit, da es den besten Kompromiss aus Flexibilität und Qualität darstellt. (Amazon-Link)

Die Qualitäts-Lösung — Canon EF 300mm L 1:4 IS


Diese wunderschöne Festbrennweite ist in Sachen Qualität wohl mit Abstand der Spitzenreiter, natürlich auf Kosten jeglicher Brennweiten-Flexibilität. Dafür ist es leichter als die anderen beiden Objektive aber genau so teuer wie das 100-400mm von Canon. Die hohe Qualität reizt mich hier schon und vielleicht kann ich auch ohne Zoom leben. (Amazon-Link)

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.

PS: Ich hatte zuerst noch das EF 70-200mm L 1:2.8 auf der Liste, allerdings ist das eigentlich 1. zu schwer 2. nicht tele genug und 3. dann doch etwas außerhalb des Budgets.

PPS: Der beste Tipp ist wohl erstmal alle nacheinander bestellen/leihen zu testen und dann zu entscheiden, aber irgendwie hab ich da auch nicht den Nerv zu…


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Die Elbe bei Nacht…

Letzte Woche habe ich den schönen, wolkenlosen Abendhimmel und das abfließende Hochwasser für ein paar schöne Aufnahmen an der Elbe genutzt. Hier einige Impressionen:

Elbe bei Nacht 1

Elbe bei Nacht 2

Elbe bei Nacht 4

Leider war die blaue Stunde viel zu schnell vorbei, wer ist eigentlich auf diese Bezeichnung gekommen, mehr als 20-30 Minuten hat man doch echt keinen schön dunkelblauen Himmel, allenfalls direkt in Sonnenrichtung etwas länger…


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Magdeburg in klein

Am vergangenen Sonntag habe ich es doch endlich mal auf den Aussichtsturm in Rotehornpark geschafft und konnte von dort die wunderbare Aussicht auf ein sehr grünes Magdeburg genießen. Die Gelegenheit, Bilder aus der Vogelperspektive schießen zu können, habe ich gleich genutzt um einige Fotos zu machen, die ich per Photoshop-Unschärfe in sogenannte „Fake Tilt-Shift-Fotos“ verwandelt habe. Hierbei wird der extrem dünne Schärfentiefebereich eines gekippten Tilt-Shift-Objektivs simuliert. Dieser Effekt, gepaart mit einer leicht überdrehten Sättigung und der Vogelperspektive, erzeugt beim Betrachter den Eindruck, eine Modellbahn-Szene vor sich zu haben.

Die Bilder wirken am besten, wenn man sie sich möglichst groß anschaut. Also klickt auf die Bilder, um zur Großansicht zu gelangen:

Miniatur-Magdeburg (1)

Miniatur-Magdeburg (3)

Miniatur-Magdeburg (2)