Verfasst am 1. April 2013 um 17:09 Uhr
Nach dem Schnee, der Dunkelheit und Kälte der letzten Wochen und Monate hat uns das grandiose Osterwetter natürlich sofort zu einem Spaziergang nach draußen gelockt. Leider zeigte sich der Hamburger Stadtpark – oder besser gesagt dessen Wege – noch von einer sehr matschigen Seite, so dass wir spontan eine 180°-Wende vornahmen und den Spaziergang durch einen dafür eher untypischen Ort fortsetzten: Hamburgs Bürostadt aus den 60ern, die City Nord. Vor allem außerhalb der typischen Arbeitszeiten ist dieser Stadtteil ein sehr leerer und trister aber dafür auch ruhiger Ort, der dem geneigten Fotografen den Blick einige spektakuläre Architektur-Solitäre bietet. Zwar hatte ich auf das Mitführen einer meiner schwereren Kameras verzichtet, dafür durfte mein iPhone samt Instagram zur Bildaufzeichnung herhalten. Hier ein paar Impressionen:
Die alte ESSO-Zentrale, neuerdings Allianz:

Mein „Lieblingsgebäude“ – die leerstehende, ehemalige Oberpostdirektion:

Und mittendrin in der Betoneinöde wohnen Menschen:

Dekoratives Logo vor der alten Shell-Zentrale:

Die City Nord wurde als städtebauliche Utopie im Geiste Le Corbusiers errichtet. Ein wichtiger Aspekt war dabei die Trennung von Auto- und Fußgängerebenen. Zum Glück baut man heute nicht mehr so.

Auf Flickr gibt es noch ein paar mehr Bilder von der City Nord.
Verfasst am 15. Januar 2013 um 23:25 Uhr
…nun schön wäre es, aber ganz so weit ist es noch nicht. Aber immerhin ziert ab sofort ein von mir geschossenes Foto, das Cover eines Buchs:

Wie es dazu kam? Vor einigen Monaten hat mich ein Designer eines kleinen schwedischen Verlags angeschrieben, dass er ein Cover für eine Sammlung von Essays zur europäischen Krise (schwedisch: „Kris“) gestaltet und bei seiner Bildrecherche auf eines meiner Bilder gestoßen ist. Es handelte sich dabei um ein Foto einer verlassenen DDR-Wohnung aus meiner Serie 160/Einblicke die in Rahmen des Bluebox-Projekts im Blauen Bock in Magdeburg entstanden sind. Hier das Originalbild:

Nach kurzen Verhandlungen mit dem Verleger waren wir uns einig und heute hatte ich das fertige Buch im Briefkasten. Und es schaut gut aus. Und ich kann es nicht lesen. Aber egal, im Impressum ist vermerkt, dass das „Omslagsbild“ von mir ist. Und wer wollte nicht schon immer mal ein Bild auf dem Omslag haben:

Verfasst am 16. Oktober 2012 um 17:43 Uhr

Vergangenes Wochenende hatte ich die Ehre, zusammen mit 50 anderen Fotografen am Hamburger Teil von Scott Kelby’s Worldwide Photo Walk teilzunehmen. Nach der Aufnahme der wohl längsten Gruppenaufnahme in der Geschichte des Photo Walks ging es Angeleitet von Organisator Stefan Groenveld (vielen Dank nochmal!) einmal quer durch die Speicherstadt vom Teerhof bis zur Elbphilharmonie.
Als kreative Herausforderung habe ich mich selbst auf eine einzige 50mm-Festbrennweite beschränkt und mich eher auf die Jagd nach interessanten Details und kleinen Szenen gemacht, anstatt die geläufigen Speicherstadt-Panoramen abzulichten. Auch wenn ich ständig Acht nehmen musste, niemandem der anderen Teilnehmer vor die Linse zu rennen, fand ich den gemeinsamen Spaziergang sehr wertvoll und inspirierend und hoffe auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.





Auf Flickr finden sich noch mehr meiner Fotos vom Photo Walk, sowie eine Gruppe mit den Bildern der anderen Teilnehmer mit einigen echten Perlen.
Verfasst am 10. August 2012 um 14:13 Uhr
Dann sieht das ziemlich genau so aus (zumindest solang man dabei eine Blumenwiese fotografiert):

Mitten beim Fotografieren hat sich vor ein paar Wochen der Spiegel meiner Canon EOS 5D gelöst, was ich dann doch sehr erschreckend fand. Allerdings hatte ich gleich dreifach Glück:
- Der lose Spiegel hat bei diesem Vorgang weder Linse noch Verschluss noch Sensor noch sich selbst beschädigt…
- In Hamburg gibt es eine Canon-Vertragswerkstatt, ich musste meine arme, waidwunde Kamera also nicht auch noch in die Hände der Post geben…
- …und da dieser Fehler wohl bei der 5D nicht so selten auftritt, war die Reparatur auch 6 Jahre nach dem Kauf eine Garantieleistung und somit kostenlos.
Pech war natürlich auch dabei, durch die Reparaturzeit musste ich ohne die Kamera und Teleobjektiv Hagenbecks Tierpark besuchen und habe ein paar schöne Motive verpasst.
Verfasst am 6. August 2012 um 13:23 Uhr
Schau einer an, nach der Aquise von Instagram scheint Facebook nun langsam den Bilderdienst enger in das eigene Netzwerk zu integrieren. So entdeckte ich zumindest gestern bei einem über Instagram auf Facebook publiziertem Bild ein Like, dass nicht von einem Facebook-Nutzer sondern über Instagram abgegeben worden ist:

Ein logischer Anfang. Ich bin mal gespannt, wie Facebook den Dienst noch enger integriert und hoffe, dass das nicht auf Kosten der User Experience von Instagram geht…
PS: Der Senf auf dem Bild mit dem schönen Namen “1024 Pixel” ist übrigens unglaublich lecker!